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Unter der Überschrift „Feste Fehmarnbelt-Querung verhindern“ reisten unsere Abgeordneten gemeinsam mit Mitgliedern der Bundesfraktion durch insgesamt 13 Orte an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.
Bericht zur Tour von Conny Möhring, MdB
Newroz 2010 – Eine Reise nach Kurdistan

Eröffnung am 8. 9. um 19 Uhr
Mit kurdischem Imbiss, traditioneller musikalischer Untermalung
und einem Reisebericht von Björn Thoroe, MdL, Fraktion Die Linke und
Norbert Hackbusch, MdHB, Fraktion Die Linke
In Kooperation mit:
Fraktion DIE LINKE Hambuger Bürgerschaft
Deutsch-Kurdische Gesellschaft e.V.
Rosa Luxemburg-Stiftung
Dauer der Ausstellung: 9. Sept. - 5. Okt. 2010, Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-17 Uhr
24. Juni 2010
Blinde Menschen erhalten als Nachteilsausgleich für ihre blindheitsbedingten Mehraufwendungen in allen Lebensbereichen ein Landesblindengeld.
Die Landesregierung Schleswig-Holstein beabsichtigt, ab 2011 das Landesblindengeld um 50 % zu kürzen und damit einen dramatischen Einschnitt in die Lebensqualität blinder Menschen im Land vorzunehmen! Eine Kürzung des Landesblindengeldes verletzt zutiefst das Grundrecht auf ein selbstbestimmtes Leben blinder Menschen und schließt ihre gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben aus. Wir erklären uns solidarisch mit den blinden Menschen des Landes Schleswig-Holstein und protestieren mit unserer Unterschrift auf das Schärfste gegen die Kürzungspläne der Landesregierung!
DIE LINKE im Parlament
DIE LINKE in Schleswig-Holstein
Die Kreisverbände der LINKEN in Schleswig-Holstein
Die Kreisfraktionen der LINKEN in Schleswig-Holstein
Kreistagsfraktion Dithmarschen
Kreistagsfraktion Herzogtum Lauenburg
Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft
Kreistagsfraktion Nordfriesland
Kreistagsfraktion Rendsburg-Eckernförde
Fraktion im Segeberger Kreistag
Kreistagsfraktion Schleswig-Flensburg
Politische Bildung
Rosa Luxemburg Stiftung
Rosa Luxemburg Stiftung Schleswig-Holstein: werkstatt utopie & gedächtnis e.V

Die Fraktion begrüßt das Urteil des Landesverfassungsgerichtes, das eine Änderung des Wahlgesetzes und Neuwahlen bis spätestens zum 30.9.2012 vorsieht.
Die Zusammensetzung des derzeitigen Landtages spiegelt nicht den Wählerwillen wider, CDU und FDP hatten bei den Landtagswahlen ca. 27.000 Stimmen weniger erhalten, als die Oppositionsparteien. Trotzdem stellten sie die Mehrheit der Abgeordneten.
DIE LINKE sieht die vorwiegende Aufgabe bei der Erarbeitung eines neuen Wahlgesetzes darin, den Willen der Wähler und Wählerinnen politisch in der Zusammensetzung des Landtages auszudrücken. Die derzeitige Regierung wird nicht von der Bevölkerung in Schleswig-Holstein getragen, Neuwahlen sollten daher so schnell wie möglich durchgeführt werden.

Neben der Herausforderung ein neues Wahlgesetz auszuarbeiten, damit diese schnell durchgeführt werden können, erwarten wir nun gespannt die Proteste gegen das Sparpaket nach der Sommerpause.
Ausserdem wappnen wir uns für die kommenden Haushaltdebatten, die dennoch wie geplant mit der schwarz-gelben Übergangsregierung durchgezogen werden sollen.
Verweis auf die Organisatoren der Großdemonstration am 8. September in Kiel:
Kiel. DIE LINKE im Schleswig-Holsteinischen Landtag fordert die schwarz-gelbe Übergangsregierung dazu auf, das Landeslabor auf eine stabile finanzielle Basis zu stellen. Nur mit ausreichenden Mitteln sei es möglich, den Umwelt-... mehr
Kiel. DIE LINKE im Schleswig-Holsteinischen Landtag fordert die schwarz-gelbe Übergangsregierung dazu auf, eine Ausbildungsplatzumlage einzuführen. Hintergrund sind die kürzlich von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten... mehr
Kiel. DIE LINKE im Schleswig-Holsteinischen Landtag fordert eine wohlüberlegte und zügige Erarbeitung des neuen Wahlgesetzes. Schnellschüsse seien wenig hilfreich für eine fraktionsübergreifende Diskussion und nähmen die... mehr
"In den 100 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland sind lediglich 4 von 411 Vorstandssitze mit Frauen besetzt. In den Aufsichtsräten der TOP 200 Unternehmen werden immerhin10 % der Plätze von Frauen besetzt. Nur eines der 30... mehr
"Das Erneuerbare Energien Gesetz benötigt eine Anpassung! Es ist wichtig, dass die Nutzung der Biomasse sich auf die Nutzung der Biomasse der 2. Generation konzentriert. Zum einen, um die Diversität in der Kulturlandschaft zu... mehr
"An den Grundschulen wird katholischer oder evangelischer Religionsunterricht angeboten. Ein anderer gleichwertiger Unterricht wie Ethik oder Philosophie existiert nicht. Hier gibt es ganz offensichtlich eine Verletzung der... mehr
19. Mai 2010


Trotz des großartigen Wetters fanden sich etwa 50 Interessierte am Abend des 1. Juli in der Pumpe in Kiel zusammen, um sich einer historischen Weiterbildung zu unterziehen.
Vier Veranstalter (Rosa-Luxemburg-Stiftung, Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein, Landesverband Deutscher Sinti und Roma e.V. und wir) kooperierten, um die Vorstellung einer Studie zu Deportationen von Sinti und Roma im Mai 1940 zu ermöglichen. Das Ewald-Weiss-Trio unterstützte die Veranstaltung mit musikalischen Beiträgen.
Nach Grußworten unseres Fraktionsvorsitzenden Heinz-Werner Jezewski und dem Landesbeauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen Wulf Jöhnk stellte der Historiker Marut Perle seine Studie vor. Die Studie enthält vor allem neue Erkenntnisse zur Quellenlage und zu den genauen Abläufen und Verantwortlichen der Deportationen von norddeutschen Sinti und Roma in die Vernichtungslager der Nazis. Wer die Studie einsehen will, kann ein Exemplar bei uns bestellen oder sie in Kürze auch im Internet als OpenSource einsehen.
Als Ergänzung zu dem Beitrag von Marut Perle sprachen der Historiker Stephan Linck („Die Verwaltung der Verfolgung - Über das polizeiliche Verhalten gegenüber den Sinti in Schleswig-Holstein vor und nach 1945) und der Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma Matthäus Weiss („Die Vergangenheit unserer Eltern prägt unsere Zukunft“) über Besonderheiten der Verfolgung in Schleswig-Holstein.
Besonders fesselnd war der Beitrag von Matthäus Weiss, der aus der Perspektive eines Kindes der Opfer sprach und davon berichtete, dass Sinti und Roma auch in Deutschland bis heute unter extremen Diskriminierungen zu leiden haben. Das Publikum zeigte sich sehr berührt von seinem persönlichen Bericht und so wurde auch nach Ende der Veranstaltung über dieses Thema weiterdiskutiert. Insbesondere die drohenden Abschiebungen von tausenden Roma, Askali und Ägyptern in das Kosovo geben in den letzten Wochen Anlass immer wieder genau hinzuschauen und zu hinterfragen.
Kiel/ Diyarbakir. Eine 17-köpfige Delegation aus Hamburg und Schleswig-Holstein hat in diesem Jahr die kurdischen Newroz-Feierlichkeiten besucht. Darunter waren die Abgeordneten der LINKEN, Jan van Aken (Bundestag), Norbert Hackbusch (Hamburgische Bürgerschaft), Björn Thoroe (Landtag Schleswig-Holstein) und Robert Jarowoy (Bezirksversammlung Altona).
Die diesjährigen Newroz-Feiern in der Türkei waren eine beeindruckende Abstimmung mit den Füßen für Frieden und Freiheit in Kurdistan. Mehr als doppelt so viele Menschen wie je zuvor haben an den Feiern rund um den 21. März teilgenommen. Allein in der heimlichen Hauptstadt Kurdistans, Diyarbakir, waren bis zu 1 Million Menschen auf den Beinen. Die jährlichen Newroz-Feiern sind das zentrale Moment für die kurdische Bevölkerung, ihre Kultur und ihren Kampf um Selbstbestimmung zu feiern.