Zuständigkeiten
Mitglied im Wirtschaftsausschuss. Wissenschaftspolitischer Sprecher.
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Björn Thoroe, geboren am 9. Oktober 1984, ist wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Schleswig-Holsteinischen Landtag. Er ist nach der Neuauszählung der Stimmen im umstrittenen Wahlbezirk Husum III am 22. Januar 2010 in den Landtag nachgerückt und wurde am 29. Januar vereidigt.
Politische Ziele
Im Landtag ist es mir ein wichtiges Anliegen, mich insbesondere für Rüstungskonversion einzusetzen. Noch immer gibt es viele Firmen aus der Rüstungsbranche in Schleswig-Holstein und besonders in Kiel, die ihr Geld mit dem Verkauf von Waffen und Waffentechnologie verdienen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass diese Firmen mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein ihre Produktion schrittweise auf zivile Technologie, z.B aus dem Umweltsektor, umstellen werden.
Außerdem möchte ich mich für eine andere Hochschulpolitik engagieren. Bildung an den Universitäten und Fachhochschulen darf nicht nur an den Verwertungsinteressen der Wirtschaft ausgerichtet sein, es muss nach wie vor möglich sein, sich auch kritisch mit den Lehrinhalten auseinanderzusetzen. Zudem gehören die Bachelor- und Masterabschlüsse auf den Prüfstand, da viele Studenten über die massive Belastung in ihrem Studium klagen. Es kann nicht sein, dass manche Bachelorstudenten locker 40 Stunden in der Woche für ihr Studium aufbringen und für einen Nebenjob und insbesondere für Freizeit keine Zeit mehr übrig bleibt.
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Auf Schulrechnern sollen aus privatwirtschaftlichen Interessen heraus Überwachungssoftware installiert werden um Softwareplagiate aufzuspüren. Wir als Linke wehren uns gegen solche Herrschaftsansprüche großer Verlage. DIE LINKE fordert die Etablierung freier, lizensfreier Lehrmaterialien. Der Antrag als PDF Mehr...
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Verschiedene Studien belegen, dass die Einführung des Betreuungsgeldes sozial-, integrations- und gleichstellungspolitisch verfehlt und verfassungsrechtlich problematisch wäre. Der Gesetzgeber würde damit finanzielle Anreize schaffen, die Bildungsbeteiligung von Kindern und die Erwerbstätigkeit von Eltern zu verringern statt zu erhöhen. Mehr...
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