Zuständigkeiten
Mitglied im Bildungsausschuss und Petitionsausschuss, sowie im Ältestenrat
Zur Zeit wird gefiltert nach: Frauen+Gleichstellung

Ellen Streitbörger, wurde 1951 in Lübeck geboren. Schon während ihrer Schul- und Studienzeit war sie politisch in der linken Bewegung aktiv. Nach einer kurzen Zeit der Mitgliedschaft in der SPD ist die Lehrerin seit 2008 Mitglied in der LINKEN. Hier war sie als Abgeordnete im Lauenburgischen Kreistag in der Bildungs- und Kulturpolitik aktiv.
Politische Ziele
Es ist für mich nicht länger hinnehmbar, in einem der reichsten Länder der Welt zu leben und täglich erfahren zu müssen, wie die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. Es ist für mich unerträglich, erleben zu müssen, dass Kinder keine warme Mahlzeit erhalten, dass die Schlangen vor den Tafeln immer länger werden, dass Kinder in der Schule wenig Chancen haben, wenn sie aus problembelasteten Familien kommen und dass Frauen immer noch in fast allen Bereichen unserer Gesellschaft benachteiligt sind und fast ein Viertel weniger Lohn für ihre Arbeit erhalten als Männer.
Deshalb möchte ich für eine soziale und gerechtere Gesellschaftsordnung kämpfen! An erster Stelle steht für mich der Kampf um ein deutlich besseres Bildungssystem. Das ergibt sich für mich aus meiner 35-jährigen Erfahrung mit Schule in Schleswig-Holstein. Eine Schule, in der frühe Auslese, Leistungsdruck und Ausgrenzung vorherrschen, muss zugunsten "einer Schule für alle" weichen. In der Gemeinschaftsschule lernen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam bis Klasse 10, lernen Solidarität mit anderen und sich gegenseitig zu helfen.
Genauso wichtig sind mir die Bekämpfung der Kinder- und Elternarmut und der Kampf um eine echte Gleichstellung der Frauen.
Antje Jansen, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Schleswig-Holsteinischen Landtag zum Vorschlag, das geplante Betreuungsgeld auf Hartz-IV anzurechnen: „Die grundlegende gesellschaftliche Frage ist, was Frauen und Männer, die Kinder groß ziehen wirklich brauchen. Das Betreuungsgeld ist es nicht. Dringend notwendig ist stattdessen eine sinnvolle... Mehr...
DIE LINKE erneuert ihre Forderung nach Kürzungen bei den Abgeordnetendiäten. Es sei nicht vermittelbar, dass Frauenhäuser und Mädchentreffs geschlossen werden, für Diätenerhöhungen und andere Annehmlichkeiten für Abgeordnete und Minister aber immer noch Geld da sei. Zehn Prozent Kürzungen bei den Abgeordnetendiäten würden eine Summe erbringen, mit... Mehr...
Kiel. Zur Absicht von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, Babyklappen per Gesetz durch die „vertrauliche Geburt“ zu ersetzen, erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Faktion DIE LINKE im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Antje Jansen: „Die Babyklappen richten sich als letzte Möglichkeit an Frauen in extremen Notlagen. Dafür werden sie... Mehr...
„Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, was brauchen Frauen und Männer, die Kinder groß ziehen, um Ihre Lebensentwürfe zu verwirklichen? Das ist eine grundlegende gesellschaftliche Frage. Die zentrale Frage. Eines kann ich Ihnen schon einmal sagen: das Betreuungsgeld ist es nicht! Das Betreuungsgeld verkörpert das Familienbild der 50 Jahre.... Mehr...
Frauen bilden mit 65 Prozent die größte Gruppe im Niedriglohnbereich und unglaubliche 41 Prozent der vollzeitbeschäftigten Frauen arbeiten in Schleswig-Holstein für Niedriglöhne. Die Verdienstlücke hat leider vielfältige Gründe: Frauen sind in niedrigen Hierachiestufen beschäftigt, unterbrechen ihre Berufstätigkeit öfter, arbeiten in Teilzeit usw.... Mehr...
Nehmen wir die Weiterbildungs- und Arbeitssituation der Frauen in der JVA Lübeck. Während Männer im schleswig-holsteinischen Strafvollzug aus einer Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten wählen können, haben die Frauen in Lübeck die Wahl zwischen einer genannten „Teil(!)-Qualifizierung Texti“l und einem EDV-Kurs. Das schulische Angebot beschränkt... Mehr...
Die Landesregierung wird gebeten, in der 24. Tagung dem Landtag schriftlich zu berichten, über den derzeitigen Stand der Schließung des AWO Frauenhauses in Lübeck und dabei insbesondere darauf einzugehen, ob und ggfls. wie viele Bewohnerinnen und Kinder bereits vom Autonomen Frauenhaus Lübeck mangels Kapazitäten abgewiesen werden mussten. Mehr...
Der schleswig-holsteinische Landtag bittet die Landesregierung zur Dezembertagung 2011 einen schriftlichen Bericht über die Situation der Mädchenarbeit in Schleswig- Holstein abzugeben. In diesem Bericht sind insbesondere auf folgende Punkte einzugehen: Mehr...
Der Landtag wolle beschließen: Der Schleswig-Holsteinische Landtag fordert die Landesregierung auf, endlich gemeinsam mit den Kommunen ein tragfähiges Konzept für das Weiterbestehen der Mädchentreffs in Schleswig-Holstein zu erarbeiten, um den Fortbestand der Mädchenarbeit in Schleswig-Holstein zu sichern Mehr...
Der Landtag stellt fest, dass die Umsetzung der Gleichstellung im gesellschaftlichen Leben auch den Sport betrifft. Der Landtag fordert die Landesregierung auf, sich verstärkt für die Förderung von Frauen und Mädchen im Breiten- und Leistungssport einzusetzen und nachstehende Maßnahmen zu ergreifen: Mehr...
Europaweit existieren für Frauen im Strafvollzug besondere Problemlagen und strukturelle Benachteiligungen. Internationale Studien der Weltgesundheitsorganisation (2009) und Dünkel et al (2005) kommen zu dem Ergebnis, dass der derzeitige Strafvollzug für inhaftierte Frauen oftmals einem Verwahr-Vollzug gleicht. Mehr...
Die Landesregierung wird aufgefordert, 1. Projekte zur Einführung von Gender Budgeting in Schleswig-Holstein z.B. in den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Kultur und Sport zu entwickeln und durchzuführen, Mehr...
In der 65. Sitzung des Innen- und Rechtsausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtages wurde unter Tagesordnungspunkt 4 ein „Bericht des Ministeriums für Justiz, Gleichstellung und Integration zur Problematik der Finanzierung des Frauenhauses Wedel nach der Gleichstellungs-und Frauenministerkonferenz am 16. Juni 2011“ gegeben. Mehr...
Auf Nachfrage der Abgeordneten Ranka Prante (Drucksache 17/1525) gab die Landesregierung an, dass nach Auffassung der Landesregierung und der kommunalen Landesverbände Zugangskriterien für die Annahme von Frauen aus anderen Bundesländern entwickelt werden sollen. Mehr...
Vorbemerkung der Fragestellerin: MaDonna ist ein SGB II- Arbeits- und Beschäftigungsprojekt für Frauen in Husum, Nordfriesland in Kooperation mit dem Kreis Nordfriesland und den Sozialzentren. Der Träger ist „Land in Sicht e.V.“. Der mögliche Wegfall von Landeszuschüssen bedroht die weitere Finanzierung als MAE-Arbeitsprojekt für das Jahr 2011... Mehr...
Nach Angaben des Ministeriums (MJGI) beträgt der Anteil der Frauen aus anderen Bundesländern in den Frauenhäusern des Landes 30 %. Dieser Anteil sei laut Minis-terium höher sein als der bundesweite Durchschnitt von 10 %. Minister Schmalfuß erklärte in der 41. Plenarsitzung: „ Es ist nicht länger zu verantworten, dass Schles-wig-Holstein fehlende... Mehr...