31. März 2010

Heinz-Werner Jezewski: „Die Pläne helfen weder der Polizei noch dem Land.“

Heinz-Werner Jezewski: „Die Pläne helfen weder der Polizei noch dem Land.“

Kiel. Zu den angekündigten Umstrukturierungen im Bereich der Landespolizei sagt Heinz-Werner Jezewski:

„Der Berg kreiste und gebar nicht einmal eine Maus. Angesichts der angekündigten Einsparungen von 5600 Stellen in der Landesverwaltung und der allgemein bekannten Arbeitsüberlastung in den Ministerien und Behörden, sind die 100 Stellen, die der Innenminister jetzt innerhalb der Polizei umstrukturieren will, nicht mehr als ein schlechter Aprilscherz.

Wirkliche Maßnahmen wären jetzt gefragt. Wenn Schleswig-Holsteinische Polizistinnen und Polizisten bei Fußballspielen oder Demonstrationen in anderen Ländern eingesetzt werden, müssen wir uns nicht wundern, wenn sie ihre Arbeit hier vor Ort kaum noch schaffen.

Der groß angekündigte „Aufbruch“ der Landesregierung, das zeigt sich jetzt immer deutlicher, ist nicht mehr als ein Herumirren im Dunkeln. Wenn der Innenminister jetzt dazu pfeift, macht das die Lage auch nicht besser.“