Flensburg. DIE LINKE im Schleswig-Holsteinischen Landtag kritisiert die angekündigte Streichung von 130 Stellen bei der Nord-Ostsee Sparkasse (Nospa) und fordert die Übergangsregierung zum Handeln auf. Die Schieflage sei auf das verfehlte Management der früheren Flensburger Sparkasse zurückzuführen. Für die Beschäftigten und Kunden der Nospa seien die Stellenstreichungen eine herbe Verschlechterung der Arbeits- bzw. Servicebedingungen.
„Es werden zehn Prozent der Stellen gestrichen, das bedeutet zehn Prozent mehr Arbeit für jeden Beschäftigten der Nospa. Das ist eine einkalkulierte Arbeitsverdichtung und führt zu höheren Belastungen für alle“, sagt Heinz-Werner Jezewski, Abgeordneter der LINKEN aus Flensburg. „Die Kunden müssen ein schlechteres Serviceangebot und abgespeckte Beratungsgespräche fürchten, weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einfach zu wenig Zeit haben. Alles in allem geht diese Kürzung wieder zu Lasten aller. Wir fordern die Übergangsregierung dazu auf, den Sparkassen die Anteile an der HSH Nordbank zum Ursprungswert abzunehmen, damit diese wieder handlungsfähig werden.“