10. Januar 2012

Jansen und Schippels: „Strukturveränderungen lösen die Probleme des UKSH nicht!“

DIE LINKE wird die heute vorgestellten Vorschläge zur Neuordnung der Universitätsmedizin ohne Scheuklappen diskutieren.

„Strukturveränderungen werden die Probleme des UKSH nicht lösen“, sagt Antje Jansen, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag und der Lübecker Bürgerschaft. „Schon jetzt sind es vor allem die Beschäftigten, auf deren Kosten der finanzielle Druck auf das UKSH abgefedert wird.“

Deshalb fordert DIE LINKE die schnelle Umsetzung des baulichen Masterplans.

„Die Arbeitsabläufe können nur über die Infrastruktur verbessert werden, das würde zum Wohl der Patientinnen und der Patienten, zum Wohl der Beschäftigten und letztlich zur Kostenentlastung beitragen“, sagt Uli Schippels, finanzpolitischer Sprecher der LINKEN Landtagsfraktion.

Gleichzeitig bleibt DIE LINKE bei ihrer Forderung, die notwendigen Baumaßnahmen aus dem Landeshaushalt zu finanzieren. „Die Beteiligung von Privaten durch ein ÖPP-Projekt treibt die Kosten nur unnötig in die Höhe“, so Schippels.