27. Oktober 2011

Jezewski zu Habeck-Äußerungen zu Landestheatern: „Teile und herrsche – das alte Spiel der Mächtigen.“

Zu den Äußerungen von Dr. Robert Habeck, die Landestheater zu schließen und Teile der so eingesparten Mittel für die Soziokultur zu verwenden (Lübecker Nachrichten), sagt Heinz Werner Jezewski, kulturpolitischer Sprecher der LINKEN Landtagsfraktion:

„DIE LINKE wird nicht mitspielen, wenn es darum geht, Kultureinrichtungen des Landes gegeneinander auszuspielen. ‚Teile und herrsche‘ ist von jeher das Mittel der Mächtigen gewesen. In der heutigen Situation ist aber Solidarität zwischen den einzelnen Kultur-Einrichtungen notwendig. Die Idee des Kollegen Habeck ist daher nicht nur kontraproduktiv, sondern ganz und gar verheerend.

DIE LINKE wird keine künstliche Spaltung in ‚Hoch‘- und ‚Alternativkultur‘ mittragen. Wer einen Stein aus einzelnen Bereichen der Kultur herausbricht, nimmt den Einsturz des gesamten Gebäudes in Kauf.

Finanzierungsmöglichkeiten für das Landestheater, die soziokulturellen Zentren und alternativen Theatern, sind in den Vorschlägen der Fraktion DIE LINKE zum Landeshaushalt einzusehen. Die Mittel sind da, sie müssen nur an den richtigen Stellen eingesetzt werden.“