2. November 2011

DIE LINKE kritisiert Glücksspiel-Separatismus: „Das kann leicht nach hinten losgehen.“

„Schleswig-Holstein muss den Separatismus in Sachen Glücksspiel sofort beenden“, sagt Uli Schippels, finanzpolitischer Sprecher der LINKEN. Auf der einen Seite werde Hamburg zu Recht kritisiert aufgrund der Attacke gegen den Messestandort Husum, „auf der anderen Seite betreibt die Landesregierung das gleiche Geschäft. Bei dem geplanten Umzug Fabers entfallen schließlich 370 Arbeitskräfte in Nordrhein-Westphalen.“

Die Landesregierung solle ihre aggressive Wettbewerbspolitik gegenüber den anderen Bundesländern beenden. „Das kann leicht ganz schnell nach hinten losgehen“, so Schippels. Schließlich sei Schleswig-Holstein weder das finanzstärkste noch das wirtschaftlich erfolgreichste Bundesland. „Und eine Ansiedlungspolitik auf Kosten von anderen Bundesländern á la Faber werden sich die anderen Bundesländer nicht gefallen lassen“, so Schippels.