„Der Bundesfreiwilligendienst ist und bleibt ein Rohrkrepierer“, sagt Uli Schippels, Landtagsabgeordneter der LINKEN.
„Zunächst wurde eine Doppelstruktur zum Freiwilligen Sozialen und Freiwilligen Ökologischen Jahr geschaffen, die nicht angenommen wird. Anschließend werden den Sozialverbänden Quotenregelungen aufgezwungen, damit der Bundesfreiwilligendienst (BFD) doch noch irgendwem aufgeschwatzt werden kann. Sollte die Ministerin an dem Vorhaben festhalten, werden die Sozialverbände mit zusätzlicher Bürokratie belastet und das Freiwillige Soziale Jahr beschädigt.“
Die etablierten Freiwilligendienste müssten gestärkt werden und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im sozialen Bereich auch für ältere Menschen geschaffen werden.
„Konzepte dafür liegen mit dem Öffentlich Geförderten Beschäftigungssektor auf dem Tisch“, so Uli Schippels. „Frau Schröder ist mit ihrem Bundesfreiwilligendienst grandios gescheitert. Statt jetzt noch die funktionierenden Strukturen zu beschädigen, sollte sie den BFD einfach versenken.“