15. September 2011 Heinz-Werner Jezewski

Kurzbericht vom 20. Geburtstag des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein

Heinz-Werner Jezewski und Wulf Jöhnk, Landeszuwanderungsbeauftragter

Gäste aus allen Teilen der Welt waren gekommen, darunter auch Stefan Schmidt, ehem. Kapitän der Cap Anamur und Preisträger der Carl-von-Ossietzky-Medaille, der ebenso bewegend gratulierte wie Wulf Jöhnk, Beauftragter für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein. Musikalische Darbietungen, eine kleine Theateraufführung, Kaffee, Tee und Kuchen bildeten einen netten Rahmen für viele persönliche Gespräche.

Über eines waren sich wohl alle Besucher, darunter auch viele Genossinnen und Genossen aus diversen Kreisverbänden, einig: Unsere bisherige Praxis im Umgang mit Flüchtlingen steht nicht in Übereinstimmung mit internationalen Vereinbarungen und Deklarationen, wie z.B. der Erklärung der Menschenrechte, und muss dringend verbessert werden. Dabei ist der Flüchtlingsrat seit zwanzig Jahren nicht nur stetig ein wichtiger Mahner, sondern auch ein fachkundiger Berater für das „Wie“.

Flüchtlingsarbeit ist aber nicht nur politische Aufgabe, sondern auch Verpflichtung für jede und jeden. Um dies zum Ausdruck zu bringen, traten Surya und Heinz-Werner auf der Veranstaltung dem Förderverein des FRSH bei. Wer dies ebenfalls möchte, oder auch diese Arbeit mit einer Spende unterstützen will, der kann dies unter www.frsh.de auch online tun.