DIE LINKE im Schleswig-Holsteinischen Landtag fordert von der Landesregierung eine Initiative zur Sicherstellung der Versorgung mit Hebammen und Geburtshelfern und die Verbesserung ihrer Einkommenssituation. Hintergrund ist der Streik der Hebammen für bessere Arbeitsbedingungen, der am heutigen Donnerstag in einer Demonstration vor dem Landeshaus gipfelte.
Die Existenz der meisten Hebammen und Geburtshelfer ist akut gefährdet. Auf der einen Seite sind die Gebühren für Hebammenleistungen und damit ihr Verdienst seit 2007 nicht mehr angehoben worden, auf der anderen Seite sind die Beiträge zur Haftpflichtversicherung in den letzten Jahren enorm angestiegen. Steigende Lebenshaltungskosten und steigende Abgaben führen zu einer dramatischen Unterbezahlung. Antje Jansen sprach den Hebammen ihre Solidarität aus und sicherte ihnen weiterhin die volle Unterstützung der Linksfraktion zu.
Im ganzen Bundesgebiet forderten mehr als 160.000 Menschen den sofortigen Atomausstieg. Die Schleswig-Holsteinische Landtagsfraktion war in Kiel dabei
In Kiel kamen ca. 3.500 Bürgerinnen und Bürger auf die Straße, um gegen Atomkraft zu demonstrieren. Mit dabei waren die Landtagsabgeordneten der LINKEN Antje Jansen, Björn Thoroe und Ranka Prante und viele Genossinnen und Genossen. Es war toll zu sehen, wie präsent und mit welcher Geschlossenheit DIE LINKE sich auf dieser Demonstration gegen die unhaltbare Atom-Technologie zeigte. Wir danken allen, die sich an diesem Tag engagiert haben!
Die Bundestagsfraktion hat einen Sieben-Punkte-Plan „Wann, wenn nicht jetzt“ erarbeitet, nachdem die Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel sofort stillgelegt werden sollen und das AKW Brokdorf im nächsten Jahr. Lasst uns nicht müde werden und weiter gegen den Einsatz von Atomkraft und für eine soziale und ökologische und demokratische Energiewende einstehen!